Tu das nächste Richtige
Bibelstelle:
Die Gläubigen lebten wie in einer großen Familie. Was sie besaßen, gehörte ihnen gemeinsam. Wenn es an irgendetwas fehlte, war jeder gerne bereit, ein Grundstück oder anderen Besitz zu verkaufen und mit dem Geld den Notleidenden in der Gemeinde zu helfen. Tag für Tag kamen die Gläubigen einmütig im Tempel zusammen und feierten in den Häusern das Abendmahl. In großer Freude und mit aufrichtigem Herzen trafen sie sich zu den gemeinsamen Mahlzeiten. Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk geachtet und anerkannt. Die Gemeinde wuchs mit jedem Tag, weil der Herr viele Menschen rettete. (Apostelgeschichte 2,44-47)
Andacht:
Die frühe Kirche, von der die Apostelgeschichte berichtet, war voll von Gottes Feuer. Das Momentum war so groß, dass die Christen regelmäßig zusammenkamen, um miteinander zu beten und Gott anzubeten. Sie verkauften ihr Hab und Gut und gaben jedem, was er brauchte. Ich weiß, dass ich noch nie zu einer solchen Gemeinde gehört habe. Auf der einen Seite staunt man über solche Berichte, aber es fühlt sich auch beängstigend und fremd für die von uns an, die in der individualistischen westlichen Welt leben.
Ich glaube zwar nicht unbedingt, dass die Kirche jemals wieder genau so aussehen wird, aber ich bin dennoch überzeugt, dass wir vom Eifer der ersten Christen lernen können. Sie waren so verliebt in Jesus Christus, dass sie kein Problem damit hatten, alle weltlichen Schätze aufzugeben, nur um Jesus mehr zu erleben! Ich möchte dir heute Mut machen, ehrlich zu hinterfragen, was dir am wichtigsten ist. Es ist leicht, in der Kirche oder Gemeinde Lieder über ein Leben voller Hingabe zu singen, aber es ist schwieriger, tatsächlich das aufzugeben, was zu einer falschen Quelle der Sicherheit geworden ist. Wenn dich der Gedanke an einen Glauben, der alles aufgibt, überwältigt, ermutige ich dich vielmehr, einen Glauben zu entwickeln, der etwas aufgibt. So wird aus vielen kleinen Schritten ein großer.
Gestalte dein Leben mit der Haltung, dass du dich unter Jesus beugst und bitte ihn, dir zu zeigen, wie und wann du das nächste Richtige tun sollst. Wenn dein liebender Retter dich im Bild gesprochen aufs Wasser ruft, wird er seine Hand ausstrecken und dich halten. Er lädt dich ein, das, was du meinst zu brauchen, gegen das einzutauschen, von dem er weiß, dass es richtig gut für dich sein wird!
Gebet:
Jesus Christus, ich öffne mein Herz für dich. Bitte leite mich in einen Lebensstil der Hingabe. Amen!
Zum Nachdenken:
Was könnte das nächste Richtige sein, zu dem Jesus dich ruft?